Zum Gebet gefaltete Hände auf einer Bibel. Inspiriert durch Kolosser 2,7: Seid in ihm verwurzelt und baut euer Leben ganz auf ihn. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Hört nicht auf zu danken für das, was Gott euch geschenkt hat (GNB).

Monat Januar: An-ge-dacht

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Eine neues Jahr, eine neue Jahreslosung. Ein biblischer Vers, der dieses Jahr 2020 begleiten kann. „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ das klingt paradox. Ja, glaubt der nun oder glaubt er nicht? Der Zusammenhang könnte helfen. Denn diese Worte schreit ein Mann in der Geschichte über Jesus im Markusevangelium Kapitel 9. Er hat einen kranken Sohn zu Hause und vermutlich eine schwierige und hoffnungslose Zeit hinter sich. Dann entschließt er sich zuversichtlich zu sein und kommt ins Gespräch mit Jesus. „Wenn du kannst, so erbarme dich“, sagt der sorgende Vater zu ihm. Und Jesus antwortet ihm: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“, daran schließt sich der verzweifelte Schrei: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Der Mann ist also selbst hin und hergerissen. Will darauf vertrauen, dass Jesus seinem kranken Kind helfen kann, aber sucht Hilfe und Sicherheit, dass er sich darauf wirklich verlassen kann. Um eines geht es hier nicht: Um Glauben im Sinne von Fürwahrhalten und auch nicht um Glauben im Gegensatz zu Wissen. Sondern um eine Orientierung im Leben, um das Vertrauen in diese Macht, die das Leben in den Händen hält. Manchmal wird dieses Vertrauen und dieser Glaube herausgefordert und sogar erschüttert. Ich wünsche uns, dass Vertrauen wachsen kann in diesem neuen Jahr und dass es immer wieder Gründe gibt, dem Unglauben zum Glauben zu verhelfen.

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