Im Meißener Bistumsmartikel von 1346 ist das Kirchspiel Gablenz zur Budissiner (Bautzener) Propstei gehörig aufgeführt. Es ist darum anzunehmen, dass schon lange vorher eine Kirche im Ort gestanden haben muss, welches wahrscheinlich in einfachster Ausführung aus Holz und Feldsteinen errichtet war.

Die Reformation fand infolge Begünstigung durch den Patron Herrn von Biberstein in Muskau um 1534 Eingang. Schon fünf Jahre darauf brannte die Kirche samt Pfarr- und Schulhaus nieder. 1717 musste der sehr baufällige Turm ausgebessert werden. Die Kirche war sehr inzwischen so baufällig geworden, dass sie abgerissen und mitten in den Jahren des Siebenjährigen Krieges von 1757-1759 durch Graf Alexander von Callenberg neu errichtet wurde. Von der Fürsorge und Wohltätigkeit des Erbauers zeugt heute noch die lateinische Inschrift am Turmeingang.

Das Gotteshaus wurde im Barockstil neu errichtet. 1817 wurde das Jubelfest der Reformation in der Kirche gefeiert. Unsere Kirche wurde 1888 gründlich erneuert und mit gemalten Fenstern zu beiden Seiten des Altars versehen, die Kreuzigung und Auferstehung Christi darstellend. Auch die Orgel wurde umgebaut und vergrößert. Eine umfangreiche Sanierung der Kirche erfolge 1972 mit der kräftigen Unterstützung von Gemeindegliedern und der Jungen Gemeinde statt. Am 29.08.2009 konnte die Kirchengemeinde mit einem großen Kirchenfest das 250jährige Jubiläum der Kirchenweihe unserer evangelischen Trinitatiskirche feiern.


Sanierung der Trinitatiskirche Gablenz

Kirche Gablenz – 1. BA: Sanierung Turm mit Fassade und Fenster

Zeitraum April – September 2019

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Zuständig für die Durchführung der ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL). Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde


Folgende Firmen sind an der Sanierung des Kirchturms der Trinitatiskirche Gablenz beteiligt.


Baufortschritt

November
Oktober
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