Nahaufnahme einer Dornenkrone vor einem dramatischen Abendrot

Monat April: An-ge-dacht

Karfreitag und Ostern liegen so nah beieinander. Dabei liegt zwischen ihnen der größte Gegensatz. Nämlich Tod und Leben. Neues Leben wird uns laut dem biblischen Zeugnis im Neuen Testament durch die Auferstehung Jesu versprochen. Aber wie das geht und wie die Auferstehung aussehen soll, haben sich Christen auch vor 2000 Jahren schon gefragt. Der Apostel Paulus antwortet ihnen in seinem ersten Brief an die Korinther und spricht von einem neuen Leib, der überhaupt nicht zu vergleichen ist mit dem, was wir bisher hatten. Denn der irdische Leib wurde zwar von Gott jedem individuell gegeben. Aber er ist eben nicht von Dauer. „Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ (1.Kor. 15,42) Das ist der Unterschied: Das ist das Neue, was mit der Auferstehung kommt, weil es „himmlisch“ ist. Für viele ist das nicht nur eine Hoffnung über den Tod hinaus, sondern schon die Ermutigung hier im Leben zuversichtlich durch die Zeit zu gehen. „Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.“ (Christian Fürchtegott Gellert 1757, Ev. Gesangbuch 115) Das feiern wir in der Osterzeit.

Ein gesegnetes Osterfest
wünscht Ihnen der Gemeindekirchenrat
und Pfarrerin Miriam Arndt

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